Kleine Kuchen Geschichte

Am Anfang war das Fladenbrot. Getreide zwischen zwei Steinen gemahlen, Wasser hinzugemischt, auf Steinen, später im Ofen gebacken. Nur warm genießbar, im kalten Zustand steinhart. Das war vor etwa 6.000 Jahren. Kuchen, wie wir ihn heutzutage in unseren Breitengraden kennen und lieben, gibt es erst seit dem 19. Jahrhundert.

Der Chemiker Justus Liebig machte damals eine wichtige Entdeckung. Er fand heraus, dass Natron unter Beigabe von Weinstein-Kaliumbitartrat Teig auflockerte – ganz ähnlich wie auch die Hefe. Allerdings wurde bei dieser Mischung das Mehl nicht zersetzt. Aus dieser Entdeckung entstand das Backpulver, auch heute noch eine unverzichtbare Zutat beim Backen.

Die Panetteria backt alle Kuchen und Kekse selbst. Nicht von der Stange, nicht aus dem Kühlregal. Die Rezepte stammen aus dem Osmanischen Reich, aus Frankreich und aus Österreich. Alle Rezepte wurden abgewandelt und angepasst. Frische Zutaten. Tägliche Produktion in Handarbeit. Und ganz Neugierige können sogar zuschauen.